"Nie wieder ist jetzt" am LLG zum 27. Januar 2026
Im Rahmen unseres Projekts „Nie Wieder Now“, das sich mit der Bekämpfung von Antisemitismus und der Erinnerung an den Holocaust beschäftigt, haben wir am 27. Januar 2026, dem internationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus und dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, eine öffentliche Aktion durchgeführt.
Bereits im Vorfeld haben wir uns intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Wir gestalteten Plakate, überlegten uns Fragen und besorgten kleine Süßigkeiten, als Preise für richtige Antworten. Unser Ziel war es, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und zum Nachdenken anzuregen.
Am Dienstag um 11:15 Uhr trafen wir uns im Foyer, nahmen einen Tisch und Stühle mit und machten uns gemeinsam auf den Weg in die Fußgängerzone. Dort stellten wir uns an einen gut gefüllten Ort und luden Passantinnen und Passanten dazu ein, an unserem Quiz teilzunehmen. Viele Menschen verschiedenen Alters blieben stehen und zeigten ihr Interesse an unserem Projekt. Wir erhielten viel Zuspruch und Anerkennung für unser Engagement und viele betonten, wie wichtig solche Aktionen für unsere Gesellschaft sind.
Eine der Fragen, die wir stellten, war, wie viele Menschen allein im Konzentrationslager Auschwitz ermordet wurden. Diese Frage sorgte bei vielen für sichtbare Betroffenheit und Schock. Gleichzeitig war es ermutigend zu sehen, dass die meisten Passantinnen und Passanten wussten, welche Bedeutung der 27. Januar hat. Zu unserer Freude galt das auch für viele aus der jüngeren Generation.
Zum Abschluss der Aktion erlebten wir einen besonders schönen Moment: Ein Mann war so begeistert von unserer Aktion, dass er uns einen heißen Kakao ausgab.
Diese Aktion hat uns wieder einmal gezeigt, wie wichtig Erinnerungsarbeit auch heute noch ist. Wir sind sehr dankbar für die vielen positiven Rückmeldungen und die Offenheit, mit der uns die Menschen begegnet sind. Für uns war diese Aktion ein sehr positives und bestärkendes Erlebnis, welches uns motiviert, uns weiterhin für Aufklärung und Erinnerung einzusetzen.