Gedenkfeier zum 9. November
Liebe Schulgemeinde,
auch in diesem Jahr möchten wir das Gedenken und Erinnern an die Opfer des Holocaust nachhaltig gestalten und laden die gesamte Schulgemeinde zur Teilnahme an diesen Veranstaltungen ein:
09.11.2026, 12:00 Uhr, Gedenkveranstaltung am Platz der Synagoge (Ecke Lessingstr./Altstadtstr.), 13:15 Uhr bis etwa 13:45 Uhr: Jüdischer Friedhof, Robert-Blum-Straße
Im 3. Block ist die ganze Schulgemeinde herzlich eingeladen, an der Gedenkveranstaltung am Platz der Synagoge teilzunehmen. Oberstufenschüler:innen können sich dafür von ihrem regulären Unterricht beurlauben lassen und an dieser schulischen Veranstaltung teilnehmen. Grundsätzlich besteht für alle Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit, zusammen mit ihrer Lerngruppe an der Veranstaltung teilzunehmen.
Der Leistungskurs Geschichte der Q2 hat sich in diesem Jahr mit der Biografie von Shimon Wallach auseinandergesetzt. Shimon Wallach wurde 1909 in Mönchengladbach geboren, emigrierte nach Israel, wo er die Bibliothek der Knesset aufgebaut und geleitet hat. In den 50er Jahren kehrte er nach Deutschland zurück. Sein Grab ist auf dem jüdischen Friedhof zu finden.
Im Anschluss an diesen Beitrag führen uns Schüler:innen der Montanus-Realschule zu den Stolpersteinen in Opladen. In der Aloisius-Kapelle findet zusammen mit dem „Rat der Religionen“ ein gemeinsames Gebet statt, bevor unsere Schüler:innen die Besucher auf dem jüdischen Friedhof in Empfang nehmen, wo weitere Beiträge vorbereitet werden. Männliche Besucher werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.
09.11.2026, 19:00 Uhr, Gedenkabend zu dem Thema „Das Gespräch, das nicht stattgefunden hat“, evangelische Kirche Quettingen, Kolberger Straße 16
Im Zentrum des Abends steht in diesem Jahr der Dialog zwischen den Kindergenerationen der Täter und der Opfer des Holocaust. In Zusammenarbeit mit dem Kölner Psychotherapeuten Peter Pogany-Wnendt haben Schüler:innen des LLG und der Marienschule einen Abend gestaltet, der einen Einblick in die Schwierigkeiten dieses Dialogs gibt – eines Dialogs, der erst beginnt!
Die Gruppe an Schülerinnen und Schüler, die den diesjährigen Gedenkabend gestalten, sind nur eine Teilgruppe des Jahresprojektes „Nie wieder – Now!“ Ziel ist es, Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung aktiv entgegenzutreten.
Für den musikalischen Rahmen sorgen Schülerinnen und Schüler der Städtischen Musikschule und die Band „crazy freilach“ mit traditioneller jüdischer Musik.
Herzliche Grüße
Jan Hermes, Klemens Büsch, Randa Telmoudi, Katharina Schönberg, Iris Baumann, Frank Lathe